Dr. Astrid & Dr. Burkhard Dworan
Unerwünschte Bettgenossen
Hausstaubmilben sind mikroskopisch klein und mit freiem Auge nicht sichtbar. Sie gehören zur Familie der Spinnentiere und leben in jedem - noch so sauberen – Haushalt. Wir finden sie in unseren Betten, in Kuscheltieren, Polstermöbeln, Teppichen und anderen textilen Einrichtungsgegenständen.

Die Milbe ist nach den Pollen der häufigste Auslöser für Allergien. Schätzungen zufolge weiß etwa jeder zweite Hausstaubmilbenallergiker nichts von seiner Allergie. Dabei wäre die rasche Diagnose und frühzeitige Therapie gerade bei der Hausstaubmilben-Allergie von größter Bedeutung, da mit zunehmender Krankheitsdauer auch das Risiko für Folgeerkrankungen steigt.
 
Die Hausstaubmilben-Allergie gilt weltweit als häufigste Ursache von Asthma bronchiale. Jeder 4. Milben-Allergiker leidet an Asthma!
 
Typische Beschwerden einer Allergie gegen Hausstaubmilben sind ganzjähriger Schnupfen, morgendliche Niesanfälle und Husten, wobei die Beschwerden im Herbst besonders stark sein können. Weil durch die nächtlichen Beschwerden die Schlafqualität beeinträchtigt ist, leiden Patienten oft an starker Müdigkeit und sind in ihren schulischen, beruflichen oder Freizeit-Aktivitäten eingeschränkt.
 
Da die Symptome einer Erkältung ähneln, wird die allergische Reaktion in vielen Fällen als harmlose Verkühlung abgetan. Experten raten deshalb, bei länger als vier Wochen anhaltenden Beschwerden, eine allergologische Abklärung vornehmen zu lassen.
 
Arztgespräch, Hauttest und Blutuntersuchung zeigen, ob Ihre Beschwerden durch eine Allergie verursacht werden und ermöglichen im nächsten Schritt eine zielgerichtete und für Sie maßgeschneiderte Therapie. 
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